Weiterführende Informationen

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Die Dauer der Behandlung richtet sich vor allem nach Ihren persönlichen Zielen, Problematiken und Wünschen, die im Rahmen des Erstgesprächs bzw. der ersten Sitzungen formuliert werden.

Man antwortet gleichsam wie der Äsop der Fabel dem Wanderer, der nach Länge des Weges fragt, mit der Aufforderung: >>Geh<<, und erläutert den Bescheid mit Begründung, man müsse zuerst den Schritt des Wanderers kennenlernen, ehe man die Dauer seiner Wanderung berechnen könne.“ (Freud)

Psychotherapie braucht in der Regel etwas mehr Zeit und vor allem Regelmäßigkeit (Sitzungen finden am gleichen Wochentag statt), um einen eigenen Rhythmus zu entwickeln. Dies erfordert beidseitiges Engagement (Patient:in und Therapeut:in) sowie wiederholtes Eingehen auf dieselben Bereiche der Psyche des:der Patient:in.

Ziel einer psychoanalytischen Psychotherapie ist es, den Patienten dazu zu befähigen, sich selbst so gut wie möglich kennenzulernen, innere Ressourcen aufzubauen und in eine Position zu gelangen, in der er:sie keine:n Therapeuten:Therapeutin mehr benötigt.
Das wiedergewonnene Gefühl von Autonomie, Sicherheit und Handlungsfähigkeit kann dann genutzt werden, um sich der menschlichen Existenz zu stellen.

Quelle: Sigmund Freud (1913): Zur Einleitung der Behandlung.

Verschwiegenheit

Als Psychotherapeutin unterliege ich einer gesetzlich verankerten und absoluten Verschwiegenheitspflicht (§15 Psychotherapiegesetz).
Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch nach Abschluss der Psychotherapie.

WICHTIG!

Falls Sie einen Termin nicht einhalten können, ersuche ich Sie bitte,
mich spätestens 48 Stunden vorher telefonisch zu informieren,
da ich Ihnen die Therapieeinheit ansonsten verrechnen muss (siehe AGB).