Psychoanalytische Psychotherapie/Psychoanalyse
Psychoanalytische Psychotherapie/Psychoanalyse
Der Fokus der psychoanalytischen Praxis liegt auf dem Unbewussten, auf latenten oft befürchteten oder verdrängten Wünschen, Bedürfnissen und Impulsen. Diese zeigen sich in Beziehungen, Verhaltensmustern sowie in der biografischen Geschichte des:der Patient:in. Das Unbewusste zeigt sich darüber hinaus u.a. in unseren Träumen, in unserer Sprache und in der Art und Weise wie wir uns zeigen. Das Verstehenwollen ist das Leitmotiv der psychoanalytischen Behandlung. Wenn das eigene Handeln begriffen wird (Motive, Hintergrund, Wünsche, Bedürfnisse,…), kann auch etwas verändert werden. Es kann Verantwortung übernommen werden und letztendlich gewinnt der Mensch mehr an Freiheit. Dazu ist oft der Weg der Integration der eigenen Lebensgeschichte von großer Bedeutung.
„Der Mensch spielt nur dort, wo er ganz Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Schiller)
Das psychoanalytische Setting ermöglicht es, sich auf eigenes Erleben zu konzentrieren und eigene Impulse, Gefühle, Gedanken spielerisch durchzudenken. Ein Raum, in dem der Mensch frei über alles was in ihm vorgeht, sprechen kann, wird oft als befremdlich empfunden. Das Freisprechen muss oft erst entdeckt und gelernt werden. Dies bietet aber eine Chance, eine Distanz zu sich zu nehmen und sich selbst, sowie die Dinge um sich herum neu zu definieren.
Informationen über die Methode auf der Homepage vom WAP: https://psychoanalyse.or.at/beratungsstellen/fragen-zur-psychoanalytischen-behandlung/die-psychoanalytische-methode/